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DRK-Ortsverein Rheinböllen e.V.
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1979 Bereitschaft Rheinböllen

Ende 1979 entsteht aus dem Zug Simmern eine eigenständige Bereitschaft in Rheinböl­len unter Leitung von Marliese Escher und Hans Boden. Frau Escher bekleidete zu dieser Zeit auch das Amt der Kreisbereitschaftsführerin.

Die bis 1987 bestehenden JRK-Gruppen verliefen sich während der letzten Jahre zum Teil in die Gliederungen des „Aktiven Dienstes“ bzw. konnten nicht übernommen werden, so dass bis 2003 keine aktive Jugendrotkreuzgruppe in Rheinböllen tätig war.

Die Aufgaben des Roten Kreuzes fächerten sich im Lauf der Entwicklung immer weiter auf und passten sich den Anforderungen eines modernen Lebens und der Freizeitentwicklung weiter an.

So werden heute die Gewichtungen mehr auf die Betreuung und die sanitätsdienstliche Versorgung bei Veranstaltungen jeglicher Art gelegt. Auch die Mitwirkung im Katastrophenschutz und die rettungsdienstliche Unterstützung bei  Großschadensfällen findet ihre Anwendung.

Zu diesem Zweck wurden neue Einheiten aus den alten schwerfälligen Katastrophenschutzzügen eingerichtet. Diese Einheiten konnten nun schnell und gezielt alarmiert, als Einzelkomponenten oder im Verbund eingesetzt werden. Sie wurden als „Schnelleinsatzgruppen“, kurz SEG bezeichnet.

Um mit dieser Entwicklung mithalten zu können, wurde mit Unterstützung der Verbandsgemeinde Rheinböllen, unterschiedlichen Banken, den Gewerbetreibenden in Rheinböllen und nicht zuletzt durch den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder des Vereins eine Doppelgarage errichtet. In vielen Einsatzstunden wurde das Objekt ab 1990 innerhalb eines kurzen Jahres realisiert.

Um die sofortige Verschiebung von Material und Personal gewähren zu können, wurde durch den Vorstand die Beschaffung eines Mannschaftswagen beschlossen. Im Laufe des Jahre 1991 wurde ein alter VW-Bus gekauft und in Eigenleistung zu einem Einsatzfahrzeug umgebaut. Der Bus wurde mit einem Funkgerät und einer Signalanlage ausgestattet und bot Platz für 7 Personen. Die Lackierung und Beklebung des Fahrzeuges übernahmen die Mitglieder des Ortsvereines.

Durch die Umstrukturierung des Katastrophenschutzes auf Bundesebene erhielt der Verein einen gebrauchten KTW-4 der zum gleichzeitigen Transport von 4 liegenden Patienten ausgelegt war. Dieses 1978 in Dienst gestellte Fahrzeug gehört dem Bund und wurde dem Kreisverband Rhein-Hunsrück bzw. dem Ortsverein Rheinböllen überlassen.